Status: Nationales Forschungsprojekt im Rahmen der COST Action A27
Laufzeit: 2004–2008
Finanzierung: Drittmittel sowie Eigenmittel des Instituts für Stadt- und Regionalforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Gesamtvolumen: 130.000 €
Partner: Auftrag durch das österreichische Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)
Gesamtleitung, Konzeption und Durchführung: PD Dr. Oliver Bender

 

bewertungDas Projekt basiert auf der Überlegung, dass ein Verständnis historischer Veränderungen der Landschaft sinnvolle Aussagen zur ihrer künftigen Entwicklung erlaubt. Zu diesem Zweck ist der Landschaftswandel in ländlichen Räumen Mitteleuropas seit dem Ende der traditionellen Selbstversorgewirtschaft auf Basis einzelner Nutzungsparzellen grossmassstäbig zu erfassen und hinsichtlich der Einflüsse von naturräumlichen und sozioökonomischen Faktoren zu erklären. In der Analyse soll anhand geeigneter serieller Quellen (Kataster, Luftbilder, etc.) mit einem Geoinformationssystem (GIS) hierzu ein standardisierbares Verfahren zur Anwendung kommen. Diese neuartige Methode ermöglicht eine Entwicklung von Prognosen und Szenarien für künftige Landschaftsveränderungen. Auf dieser Grundlage können verschiedene planerische Steuerungsinstrumente anhand funktionaler Entwicklungsziele bewertet und gezielt aufeinander abgestimmt werden.