Laufzeit: 2014
Fördergeber: FemTech Praktikum
Projektteam: Anika Maltzkait

 

Bedarfsanalyse der freiwilligen Feuerwehr hinsichtlich Naturrisiken, Fallstudie Gemeinde Au

Die Hochwasserereignisse von 2002, 2005, 2013 und 2014 in Österreich haben deutlich aufgezeigt, wie bedeutsam die freiwilligen Einsatzorganisationen für eine erfolgreiche Gefahrenabwehr sind. Diese versuchen den kurz- und langfristigen Auswirkungen der Naturkatastrophe entgegenzuhalten und Schadensbegrenzung zu betreiben.

Auf der kommunalen Ebene existieren rechtliche Rahmenbedingungen bezüglich Notfall- und Katastrophenmanagementpläne in Österreich, jedoch beinhalten diese meist keine Risikoanalysen von Naturgefahren. Dabei wäre dies eine sinnvolle Möglichkeit für eine solide, vergleichbare Beurteilung von (Natur-) Risiken. In den letzten Jahrzehnten ist aufgrund von Naturgefahren eine Steigerung der Gesamtschäden und eine Zunahme des Aufwandes der Gefahrenabwehr zu verzeichnen. Angesichts der knappen und evtl. geringer werdenden öffentlichen Mittel sind daher objektive Beschaffungskriterien erforderlich, um eine bedarfsgerechte Bereitstellung von Einsatzmitteln wie Personal, Fahrzeuge und Geräte im Fall von Naturgefahren zu gewährleisten.