Finanzierung: FFG
Laufzeit: Juli 2014–December 2014
Leitung: Andrea Fischer
Projektmitarbeit: Lea Hartl

 

Die Entwicklung der Möglichkeiten von Kunstschneeproduktion in Folge des Klimawandels stellt eine für die Seilbahnbranche wichtige Fragestellung dar. Technisches Ziel des Projektes ist die Erarbeitung der wissenschaftlichen Datengrundlage zur vergangenen (hard facts) und zukünftigen (soft facts) Entwicklung der Möglichkeiten der Schneeproduktion. Diese Datengrundlagen werden sowohl wissenschaftlich als auch allgemein verständlich aufbereitet. Die Ergebnisse des Projektes stellen wichtige Grundlagen sowohl für die Planung von Bauvorhaben der Branchenmitglieder als auch für deren Öffentlichkeitsarbeit dar. Die im Projekt erarbeiteten Datengrundlagen können auch als Basis für künftige Normungs- und Normierungsvorhaben herangezogen werden.

Aus den Klimadaten (Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit) der vergangenen Jahrzehnte werden die Änderungen der potentiellen Beschneiungszeiten berechnet und mit der Mann-Kendall Methode auf statistisch signifikante Trends untersucht. Dazu werden Daten des  Deutschen Wetterdienstes und der Österreichischen Zentralanstalt für Meteorologie ausgewertet. Die Studie von 2007 (Olefs et al, 2010, Fischer et al, 2011) wird dabei aktualisiert und dieselbe Methode für weitere Stationen angewendet. Ergänzend wird eine Statistik für Naturschnee erstellt.