Im Siedlungsraum wirken Geologie, Gewässer, Klima, Boden (Abiota), Flora und Fauna (Biota) sowie Gesellschaft und Wirtschaft als maßgebliche Treiber. Am IGF werden diese interdisziplinär aber auch spezifisch untersucht.

Der demographische Wandel wird in Form von Migrations-, Mobilitäts- und Erwerbsprozessen untersucht. Neuere Tendenzen wie die Lifestyle- oder Amenity Migration, Urbanisierung und Marginalität, Suburbanisierung und Postsuburbanisierung werden dabei einbezogen. Referenzräume stellen derzeit die Alpen und Anden dar.

Gesellschaft, Siedlung und Wirtschaft in ihrer Wechselbeziehung zur Ökologie werden in Schutzgebieten als Modellregionen nachhaltiger Entwicklung analysiert.

Mit der zeitlichen Dimension befassen sich unsere Projekte zur Tourismusgeschichte und zur Wirtschaftsweise des 18./19. Jahrhunderts, die im Franziszeischen Kataster dokumentiert ist. Moderne Methoden zur Kulturlandschaftsentwicklung unter Einbezug von GIS-Technologien wurden ebenfalls entwickelt und angewandt.

Schließlich organisierte diese Abteilung 2016 eine einwöchige internationale Tagung PECSRL.