Die Abteilung Mensch-Umwelt Beziehung im Hochgebirge forscht zu Gletschern, Permafrost und Hydrologie und deren Reaktion auf den Klimawandel. Der Fokus liegt dabei auf  Prozessstudien sowie Methoden- und Modellentwicklung. Die einzigartige Datensituation in den Alpen (räumliche Dichte und lange Zeitreihen) ermöglicht die Entwicklung und Validierung von global (in Gebirgsregionen) anwendbaren Modellen. Die Erforschung von glazialen Zerfallsprozessen und ihre Rolle im Zuge des derzeit extremen Gletscherrückgangs, die Entwicklung von Modellen zur Berechnung der Eisdicke im ITMIX-Konsortium und die Weiterentwicklung der Schneemessung im PluSnow-Projekt sind Beispiel für diese auf langjährigen Grundlagenprogrammen basierenden Forschungen. Die Erforschung der holozänen Klimaveränderungen im Alpenraum aus Multiproxy-Daten steht derzeit im Fokus unseres Forschungsinteresses.